Zwischen Parlament, Pommes und Politik: Die 8C erlebt Europa hautnah in Brüssel
Im April 2026 begab sich die 8C-Klasse gemeinsam mit Prof. Moser und Prof. Marak im Rahmen ihrer Abschlussreise auf eine mehrtägige Exkursion in die belgische Hauptstadt. Ziel war es, europäische Politik, Geschichte und Kultur unmittelbar erfahrbar zu machen und die Inhalte des Unterrichts anschaulich zu vertiefen.
Die Anreise erfolgte komfortabel und klimabewusst mit Railjet und Nightjet. Nach der Ankunft begann das Programm mit einem Besuch im Haus der Europäischen Geschichte sowie im Besucherzentrum der Europäischen Kommission „Experience Europe“, wo die Schüler:innen multimediale Einblicke in die Geschichte bzw. Funktionsweise der Europäischen Union erhielten.
Ein besonderes Highlight war der von den Schüler:innen selbst gestaltete Stadtrundgang durch die Brüsseler Innenstadt. In kleinen Gruppen führten sie ihre Mitschüler:innen zu zentralen Sehenswürdigkeiten wie dem Sablon-Viertel, dem Mont des Arts, der Kathedrale St. Michael und St. Gudula sowie zum Grote Markt und vermittelten dabei ihr Wissen anschaulich und lebendig.
Ein weiterer Höhepunkt war das Treffen mit der österreichischen EU-Abgeordneten Elisabeth Grossmann am Place Jourdan – und das bei der berühmten Maison Antoine, dem „angeblich besten“ Pommes-Stand der Stadt. In entspannter Atmosphäre erhielten die Schüler:innen Einblicke in die parlamentarische Arbeit und konnten ihre Fragen direkt stellen.
In kulinarischer Hinsicht zeigte sich Brüssel von seiner vielfältigen Seite: Schokolade, Pralinen, Waffeln und andere Spezialitäten wurden ebenso ausgiebig verkostet wie Muscheln und Steaks. Die Freizeit nutzten die Schüler:innen, um die Stadt eigenständig zu erkunden, Souvenirs zu erwerben, mit E-Scootern unterwegs zu sein oder sogar Interviews für Social Media zu geben.
Neben dem dichten Programm kam auch das gemeinsame Erleben nicht zu kurz – etwa beim Besuch einer Sportbar, um Live-Fußballübertragungen zu verfolgen, oder einer Karaoke-Bar, in der die Schüler:innen ihre Sangeskünste unter Beweis stellen konnten.
Ein weiteres eindrucksvolles Erlebnis bot der Besuch des Atomiums, eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Und den politischen Höhepunkt der Reise markierte schließlich die Führung durch den Plenarsaal des Europäischen Parlaments, bei der die Schüler:innen die europäische Demokratie aus nächster Nähe erleben konnten. Den inhaltlichen Abschluss bildete ein Besuch im Verbindungsbüro des Bundeslandes Steiermark.
Ein besonderer Dank gilt dem Bundeskanzleramt sowie dem Land Steiermark für die großzügige Förderung, die allen Schüler:innen die Teilnahme an dieser Exkursion ermöglicht hat.

Die Reise verband fachliche Inhalte mit persönlichen Erfahrungen und stellte einen gelungenen gemeinsamen Abschluss der 8. Klasse und somit eines wichtigen Lebensabschnitts dar – eine Erfahrung, die den Schüler:innen hoffentlich noch lange in bester Erinnerung bleiben wird.











Beitrag: Mag.a Dr.in Stephanie Marak
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