Im September 2022 wurde die Idee der „Olympics +“-Spiele von Prof. Regensburger ins Leben gerufen, die dieses Projekt mit ihrer 2CE im Sportunterricht absolviert hatte. Auch Frau Prof. Rosenthal konnte dafür begeistert werden und nahm mit ihrer 2ABF ebenfalls teil.
Der Hauptgedanke dahinter war, die Leistungsabnahmen der Schülerinnen im Sportunterricht auf eine spielerische Art und Weise – ohne Notendruck – abzunehmen. So erhielten die Schülerinnen für jede erreichte Platzierung bei verschiedensten Einzel-, Doppel- und Teamsportarten eine diverse Punktanzahl, die das ganze Jahr gesammelt und am Ende des Schuljahres zusammengezählt und ausgewertet wurden.
Der Name „Olympics +“ hat eine bestimmte Bedeutung: „Olympics +“, da während des Schuljahres nicht nur olympische, sondern auch zweckentfremdete Sportarten bestritten wurden. So traten die Klassen im „Riesentischtennis“ in Form eines steirischen „Rundgangerls“, in der „Wall-Sit-Challenge“, im „Jump-and-Reach“ oder im „Cooper-Ausdauertest“ gegeneinander an.
Aber nicht nur im Sport wurde gekämpft – nach diversen Theorieeinheiten zu den Olympischen Spielen der Antike bis hin zur Neuzeit, konnten die Schüler*innen ihr Können in Form eines Kahoot-Quiz‘ präsentieren.
Um die Motivation der Spiele zusätzlich zu steigern, erhielten die Schülerinnen die Aufgabe, sich ein Land auszusuchen, für das sie starten möchten. Dazu wurde von jedem Kind eine Flagge im A4-Format gestaltet und die wichtigsten (auch skurrilsten) Details des Landes auf der Rückseite vermerkt und vor der Siegerehrung im Plenum vorgestellt.
Nach 10 Schulmonaten endete das Projekt offiziell mit einer gebührenden Siegerehrung: Jede Schülerin erhielt eine Urkunde und einen Turnbeutel mit Olympia-Emblem, der vom Österreichischen Olympischen Comité gesponsert wurde. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für diese großzügigen und einzigartigen Präsente!
Wir gratulieren insbesondere zu ihren
1. Plätzen: Johanna T. (2C) u. Amy S. (2E)
2. Plätzen: Paula M. (2C) u. Sophie L. (2E)
3. Plätzen: Johanna S. (2C) u. Fabienne L. (2E)
Das Projekt hat aber noch eine weitere großartige Funktion: Prof. Regensburger tritt nächste Woche die Reise zur „63rd International Session for Young Olympic Ambassadors“ der Internationalen Olympischen Akademie (IOA) an, wo sie Österreich in Athen und Olympia vertreten wird. Das Projekt soll bei der Tagung zum Thema „Erneuerung und Verjüngung: Wie kann die Olympische Bewegung durch Sportunterricht und olympische Werteerziehung für die Jugend relevant bleiben?“ vor allen weiteren Nationen vorgestellt werden.
Sollte noch weiteres Interesse an unserem Projekt oder an der Tagung bestehen, bietet der Instagram-Account @schulprojektolympics_austria hautnahe Einblicke.
Nähere Infos zur Session (https://www.olympia.at/main.asp?kat1=87&kat2=538&NID=35502) und ein ausführlicher Erfahrungsbericht der Tagung können ab Mitte Juli unter folgendem Link abgerufen werden: https://www.olympia.at/main.asp?kat1=94&kat2=634&kat3=501
Die erste Runde unseres „Olympics +“-Sportprojektes war ein voller Erfolg. Die Schülerinnen gaben stets ihr Bestes gegeben und konnten sowohl gemeinsam viele emotionale Siege als auch Niederlagen erleben. Aber das Wichtigste ist, sie waren dabei!
Wie Coubertin, der Gründer der Spiele, es nämlich treffend formulierte: „Das Wichtigste an den Olympischen Spielen ist nicht der Sieg, sondern die Teilnahme, wie auch das Wichtigste im Leben nicht der Sieg, sondern das Streben nach einem Ziel ist. Das Wichtigste ist nicht erobert zu haben, sondern gut gekämpft zu haben.“
In diesem Sinne freuen wir uns auf ein Revival mit unseren Athletinnen im nächsten Schuljahr!









Beitrag: Prof. Mag. Katharina Regensburger
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