Am Sonntag dem 31.03.2019 startete unsere Reise ins wunderschöne England. Nachdem wir am Wiener Flughafen mit Verzögerungen konfrontiert waren, kamen wir etwas später als geplant in Manchester an und begaben uns auf die Weiterreise nach York. Dort trafen wir auf unsere Gastfamilien, die uns zu den Unterkünften brachten und sich im Laufe der Woche Großteils als sehr freundlich herausstellten.
Nach einer kalten Nacht in den englischen Häusern erwarteten uns am Montag unsere ersten Unterrichtsstunden mit Lehrern der Sprachschule York Tutors. Auf den interessanten Vormittag folgte eine Stadtführung mit dem allseits beliebten Simon, der uns zu den Museum Gardens, den Shambles und dem bekannten York Minster brachte.
Auch am Dienstag konnten wir einen spannenden Tag genießen. Nach der Schule durften wir das schon im Vorhinein bekannte Highlight der Woche bestaunen: Das Railway Museum. (Vorsicht Sarkasmus…).
Im Endeffekt präsentierten sich die unzähligen Züge doch noch als ziemlich interessant, auch wenn die anschließende freie Zeit in der Stadt viele Schülerinnen und Schüler recht rasch aus dem Museum lockte.
Abends erwartete uns der „Ghostwalk“. Auch wenn uns fortlaufend über Folter und Mord berichtet wurde, war und blieb der gruseligste Teil dieser Führung unser Gruppenleiter. Dieser brachte es zustande mithilfe gewisser Schüler die gängigsten Foltermethoden zu demonstrieren (natürlich ohne uns arme Touristen zu schädigen) und versetzte hin und wieder so manch einen durch sein seltsames Auftreten in Angst und Schrecken.
Ähnlich ging es mittwochs weiter. Am Nachmittag stand das York Dungeon am Programm, das zwar des Öfteren für Schockmomente sorgte, eigentlich aber sehr aufregend und lustig war. (Auch wenn wir ohne die seelische Unterstützung zweier bestimmter Personen auskommen mussten.)
Nachdem wir Wikingern, Köpfen, einem Folterer und einigen anderen Schreckensgestalten entkommen waren, mussten wir uns einer Selfie Challenge stellen. Das Gewinnerteam schaffte es schlussendlich innerhalb einer Stunde 20 Fotos von gewissen Objekten und Personen zu machen. Etwas später verwandelte sich der bis dahin strahlende Sonnenschein in strömenden Regen, der manch arme, regenschirmlose Schüler gnadenlos überraschte und begleitet von Hagel regelrecht durch die Straßen Yorks schwemmte.
Am nächsten Tag konnten wir im Zuge unseres Unterrichts in der Sprachschule, und mithilfe von sehr hilfreichen Videos an unserer englischen Aussprache arbeiten. Danach ging es ins Jorvik Viking Centre und zu einer Ausstellung über Richard den III. Leider konnten manche Schüler die nachgebaute Welt der Wikinger nur eingeschränkt bestaunen, da der sehr gewöhnungsbedürftige Geruch, der dort absichtlich verbreitet wurde, ziemlich penetrant in der Luft hing.
Etwas später versammelten wir uns gegenüber der St. John’s Universität und wurden zum Austragungsort gesanglicher Höchstleistungen geführt: Der „Disco“. Hierbei überraschten manche Schüler mit ihren Tanz- und Karaoke-Fähigkeiten. Auch unser Sprachschullehrer Simon begeisterte mit seiner Performance und entpuppte sich als professioneller Sänger.
Am Freitag besichtigten wir das Castle-Museum und hatten anschließend noch Zeit um einkaufen zu gehen. Irgendwann ging auch dieser Tag zu Ende und so fanden wir uns schon bald im Bus nach Whitby wieder. Nach einem (zu) kurzen Stopp bei dem bekannten Harry Potter Bahnhof verbrachten wir zwei Stunden in dem schönen Küstenort und reisten dann nach Scarborough weiter. Gegen 18 Uhr endete unser letzter offizieller Ausflug der wunderbaren Sprachwoche und so war das nächste Wiedersehen mit den Schulkollegen schon am Treffpunkt für die Heimreise. Diese erfolgte ohne Komplikationen und endete nach Flug und Busfahrt spätabends am Kapfenberger Schulparkplatz.
Am Ende haben neben dem schönen Ambiente von York auch unser Programm, die freundlichen Sprachschullehrer und (in manchen Fällen) die wirklich netten und kommunikativen Gastfamilien unsere Woche in England zu einem sehr schönen Erlebnis gemacht.
Text: Sarah Schörkmayer, 6A
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