
18
Jan
Amnesty International Briefmarathon in der 6b Klasse
Die Schülerinnen und Schüler der 6.b Klasse haben im Rahmen des Religionsunterrichts am diesjährigen AI Briefmarathon teilgenommen. Der Briefmarathon wird jedes Jahr von der Menschenrechtsorganisation Amnesty International veranstaltet. Es sind sowohl Privatpersonen als auch Schulen eingeladen, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Es gilt dabei innerhalb eines bestimmten Zeitraums in ganz konkreten Fällen so viele Petitionen wie möglich an Staaten und Institutionen zu senden, die massiv gegen die Menschenrechte verstoßen.
Die Schülerinnen und Schüler der 6.b Klasse haben sich zunächst im Religionsunterricht unter der Leitung von Dr. Thomas Müller mit den konkreten Fällen beschäftigt. Zu diesen Fällen gehörten jene Menschenrechtsverletzungen, die in den nordkoreanischen Gefangenenlagern verübt werden, aber auch Missstände in Mexiko, Russland und Zimbabwe wurden angeprangert.
Die 6.b verfasste bzw. verschickte insgesamt 18 Appelle, um gegen Missstände dieser Art aufmerksam zu machen und um Druck auf die genannten Staaten auszuüben. In Summe haben sich 5.500 Personen österreichweit an der Aktion beteiligt. Darunter mehr als 50 Schulen und über 100 Klassen. Es wurden in Summe 25.793 Appelle (Briefe, Solidaritätspostkarten, Faxe, E-Mails, Online-Appelle etc.) versandt. Reaktionen von Seiten der angesprochenen Staaten folgten prompt und sind unter www.amnesty.at/briefmarathon nachzulesen. Diese Aktion sollte vermitteln, dass man Menschenrechtsverletzungen nicht einfach hinnehmen muss, und dass man auch als Einzelperson etwas gegen Missstände dieser Art unternehmen kann. Zudem lud der Briefmarathon dazu ein, die Menschenrechte, wie sie in der Menschenrechtskonvention der UNO von 1948 grundgelegt sind, kennen zu lernen.
Text: Dr. Thomas Müller














